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VIII. Deutsch-Russische Woche des jungen Wissenschaftlers (WOCHE) in Kasan

Datum und Uhrzeit: 
09/10/2018 - 09/13/2018,
Ort der Veranstaltung: 
Kazan (Russland)
Themenkreis: 
Bildung, Wissenschaft und Innovation
Weiterführende Informationen: 
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Vom 10. bis 13. September findet die achte Deutsch-Russische Woche des jungen Wissenschaftlers in Kasan statt. Die Veranstaltung wird vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD), der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und unter Schirmherrschaft des Deutschen Wissenschafts- und Innovationshauses Moskau (DWIH) zusammen mit dem Nationalen Forschungsinstitut in Kazan A.N. Tupolev (KAI) und dem Deutsch-Russischen Institut für Neue Technologien (GRIAT) organisiert. Thema der diesjährigen Veranstaltung ist die "Chemische Energiespeicherung und -umwandlung”.

Das diesjährige Sujet steht ganz unter der globalen Herausforderung Energie effizienter zu speichern und nutzbar zu machen. Das weltweite Bevölkerungswachstum und die gleichzeitige Erhöhung der Lebensstandards verlangen neue Konzepte der Energiegewinnung, Lagerung und Verwendung. Kohlenwasserstoff-Brennstoffe sind dabei keine zukunftsfähige Option. Dagegen spielen chemische Prozesse bei der Energieeinsparung und -umwandlung eine immer wichtigere Rolle, um Energieengpässe auszuschließen. Ein positiver Nebeneffekt dieser neuen Technologien ist außerdem der Wegfall der Kohlendioxidemissionen.

Die gegenwärtige Forschung auf dem Gebiet der chemischen Energiespeicherung und -umwandlung eröffnet eine breite Palette von Zukunftstechnologien. Stabile Solarenergietechnologien sind die Grundlage für eine effiziente Energieerzeugung aus Sonnenstrahlen. Thermoelektrische Materialien, die thermische Energie in elektrische Energie umwandeln, können ebenfalls in vielen Bereichen eingesetzt werden. Wiederaufladbare Batterien ohne Lithiumgehalt werden mit deutlich höheren Speicherkapazitäten ausgestattet, die wiederum die Benutzerfreundlichkeit und Nutzungsmöglichkeiten von elektrischen Transportmitteln signifikant erhöhen werden.

In den letzen Jahren wurden folgende Sachverhalte diskutiert: "Mensch und Energie" in Kasan (2011), "Gesundheit und Gesellschaft" in Ekaterinburg (2012), "Luft- und Raumfahrt" in Nowosibirsk (2013) und "Globale Geschichte" in St. Petersburg (2014), “Diskrete Geometrie" (2015) und "Urbanisierung" (2016) in Moskau, "Computational Biology and Biomedicine" in Skolkovo.

Week of the Young Researcher 2018 - Anouncement

Bericht über die stattgefundene Veranstaltung:

VIII. Deutsch-Russische Woche des jungen Wissenschaftlers (WOCHE) in Kasan

Vom 10. bis 13. September fand in Kasan die VIII. »Deutsch-Russische Woche des jungen Wissenschaftlers« statt. Die Veranstaltung wurde vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD), der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) unter Schirmherrschaft des Deutschen Wissenschafts- und Innovationshauses (DWIH Moskau) zusammen mit dem Deutsch-Russischen Institut für Neue Technologien (GRIAT) bei der Nationalen Technischen Forschungsuniversität namens A.N. Tupolev in Kazan (KNITU KAI) organisiert. Thema der diesjährigen Veranstaltung war »Chemical Energy Storage and Conversion«.

Die WOCHE wurde mit Begrüßungsreden von der Vize-Premierministerin der Republik Tatarstan Lejla Fazleeva, dem Rektor der KNITU KAI Albert Gilmutdinov, dem Leiter des Wissenschaftsreferates der Deutschen Botschaft in Moskau Michael Dobis, dem stellvertretenden Generalsekretär des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) Christian Müller und der stellvertretenden Leiterin der wissenschaftlichen Abteilung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) Johanna Kowol-Zanten eröffnet.

Nach einem themenbezogenen Vortrag von Malt Behrens, Professor an der Universität Duisburg-Essen, präsentierte der wissenschaftliche Nachwuchs seine Projekte und Ideen. Es waren Forscher aus Kazan, Moskau, Skolkovo, Saratov, Novosibirsk, St. Petersburg und Irkutsk aus Russland und aus Kiel, Ulm, München, Jena, Bochum, Berlin, Leipzig, Magdeburg aus Deutschland vertreten.

Im sogenannten Science Café, einem etablierten Bestandteil der WOCHE, erhalten Studierende und Wissenschaftler die Möglichkeit, sich persönlich über Förderprogramme der deutschen und russischen Forschungsorganisationen und Stiftungen zu informieren, sowie sich mit Fragen an deren Vertreter direkt zu wenden.

Der Vizepräsident der Siemens AG, Martin Gitsels, stellte unter der Rubrik »Science — Business — Innovation« den Firmenansatz zum Thema »Zusammenarbeit von Industrie und Universitäten« vor und präsentierte Best Practice Beispiele zur Zusammenarbeit des deutschen Unternehmens mit russischen Universitäten.

Die »Deutsch-Russische Woche des jungen Wissenschaftlers« findet jährlich zu verschiedenen Themen in verschiedenen Städten Russlands statt. Während der letzten sieben Konferenzen wurden folgende Sachverhalte diskutiert: »Mensch und Energie« in Kasan (2011), »Gesundheit und Gesellschaft« in Ekaterinburg (2012), »Luft- und Raumfahrt« in Nowosibirsk (2013) und »Globale Geschichte« in St. Petersburg (2014), »Diskrete Geometrie« (2015) und »Urbanisierung« (2016) in Moskau, »Computational Biology and Biomedicine« (2017) in Skolkovo.

Die »WOCHE« gilt bereits als etabliertes Veranstaltungsformat deutscher Organisationen unter der Schirmherrschaft des Deutschen Wissenschafts- und Innovationshauses Moskau, mit dem Ziel, das Netzwerk junger russischer und deutscher Wissenschaftler zu erweitern.

Materialien zur VIII. Deutsch-Russischen Woche des jungen Wissenschaftlers finden Sie hier.

https://kai.ru/news/new?id=10176872
https://regnum.ru/news/2481121.html
http://rt-online.ru/molodye-uchyonye-gotovy-sotrudnichat/

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